Steuerstrukturierung im
Mittelmeerraum
Drei deutschsprachige Experten aus Deutschland, Malta und Frankreich. Drei Rechtsordnungen, ein koordinierter Überblick – speziell für DACH-Mandanten mit grenzüberschreitendem Beratungsbedarf.
Drei Knoten. Ein Netzwerk.
Die Webinar-Reihe, die Malta, Frankreich und Deutschland miteinander verbindet – und abgestimmte Beratung für DACH-Klienten mit grenzüberschreitenden Interessen im Mittelmeerraum bietet.
Drei Praktiker. Drei Jurisdiktionen.
Alle Inhalte basieren auf konkreten Mandantensituationen — keine Lehrbuchantworten.
Alfons
Schwarte
Managing Partner · Serieninitiator
Prof. Dr.
Adrian Cloer
Partner · Honorarprofessor Steuerrecht
Sabine
Leuschner
RA / StB / Avocat à la Cour
Was Sie mitnehmen
Fünf Kernergebnisse — direkt anwendbar für DACH-Mandanten mit Mittelmeer-Exposure.
Maltas Fundamentaldaten überzeugen
+6,7 % BIP-Wachstum, 3,1 % Arbeitslosigkeit — Malta bietet ein EU-konformes Steuersystem mit klarer Wettbewerbsposition.
Struktur vor dem Erwerb
Die steuerliche Struktur muss vor dem Kauf feststehen. Nachträgliche Umstrukturierungen sind aufwändig und oft wirkungslos.
Substanz ist nicht verhandelbar
Ob Malta oder Frankreich — wirtschaftliche Substanz muss tatsächlich vorhanden sein. Briefkastenstrukturen geraten zunehmend unter Druck.
Frankreich: neue Risiken ab 2026
Die 20-%-Holdingsteuer auf Luxusgüter erfordert für Mandanten mit passiven Strukturen über 5 Mio. € dringenden Handlungsbedarf.
Koordination ist entscheidend
Keine Jurisdiktion kann isoliert beraten werden. DACH-Mandanten mit Mittelmeer-Exposure benötigen einen integrierten, multijurisdiktionellen Ansatz — von Anfang an.
Warum Malta überzeugt
Standortfaktoren, steuerliche Rahmenbedingungen und praktische Hinweise für DACH-Investoren — präsentiert von Alfons Schwarte, Euro Tax Consulting.
Zentrale Vorteile
Politische & soziale Stabilität · Geostrategische Mittelmeer-Lage · EU-Mitglied (Binnenmarkt- & EWR-Zugang) · Transparentes Rechts- & Regulierungsumfeld · Gut ausgebildete Fachkräfte · Unternehmensfreundliches Steuersystem · Hohe Lebensqualität
Starke Kennzahlen
Wichtigste Sektoren: Fertigung (Playmobil), Luftfahrt (Lufthansa Technik), IKT, Bio- & Medizinwissenschaft, Maritime Wirtschaft. BIP-Wachstum +6,7 % vs. Deutschland −0,3 % (2023). Arbeitslosenquote 3,1 % vs. 6,3 %.
Nicht verhandelbar
Tatsächliche wirtschaftliche Substanz vor Ort sicherstellen. Transparenter Umgang mit Behörden und Aufsicht. KYC-Anforderungen vollständig erfüllen. Grenzüberschreitende Sachverhalte ganzheitlich beraten.
Erbschaft & Banking
Nachfolge- und erbschaftsteuerliche Aspekte frühzeitig prüfen. Kontoeröffnung und Bankbeziehungen sorgfältig vorbereiten. EU- & Malta Enterprise-Förderprogramme nutzen.
Frankreich, das DBA & neue Risiken
Französische Immobilien, Strukturierungsfragen und die neuen steuerlichen Risiken ab 2026 — präsentiert von Sabine Leuschner, LeS-Legal Paris.
Der Belegenheitsort entscheidet
Immobilien werden stets am Belegenheitsort besteuert — unabhängig davon, ob sie direkt oder über eine Gesellschaft gehalten werden. Eine in Frankreich belegene Immobilie wird immer in Frankreich besteuert.
Direkterwerb
Mieteinnahmen und Veräußerungsgewinne sind in Frankreich steuerpflichtig. Sozialabgaben 17,2 % (7,5 % für EU-Nichtansässige nach de Ruyter). Steuererklärungen in Frankreich und Deutschland erforderlich.
SCI-Struktur
Gesellschaft bürgerlichen Rechts zur Immobilienhaltung. Steuerliche Transparenz als Regelfall (IR-Regime). IS-Option möglich, aber unwiderruflich. Geeignet für die Nachfolgeplanung durch Anteilsschenkung.
GmbH & Co. KG
Deutsche Personengesellschaften haben in Frankreich ein Qualifikationsproblem (Artémis, 2014). Die KG wird als SCS behandelt — Dual-Regime-Risiko. Rein steuerlich motivierte Gestaltungen tragen ein Missbrauchsrisiko.
IFI — Immobilienvermögensteuer
Greift ab Netto-Immobilienvermögen über 1,3 Mio. € je Haushalt zum 1. Januar. Progressiver Satz: 0,5 % (ab 800.000 €) bis 1,5 % (über 10 Mio. €). Hauptwohnsitz: 30 % Abschlag. Gilt auch für SCI-Anteile. Das DBA schützt vor Doppelbesteuerung — Erklärungspflicht in beiden Ländern bleibt.
20 % Holdingsteuer auf Luxusgüter
Jährliche 20-%-Steuer auf den Verkehrswert von Luxusgütern in passiven Holdinggesellschaften. In scope: Immobilien, Yachten, Jets, Luxusautos, Edelmetalle, Wein. Greift ab Vermögen ≥ 5 Mio. € + passive Einkünfte > 50 % + nat. Person ≥ 50 %. ⚠ Ausweitung im Finanzgesetz 2027 möglich — jetzt handeln.
Persönliche Beratung anfragen
Für Mandanten mit grenzüberschreitenden Strukturen empfehlen wir eine individuelle Erstbeurteilung.


